Persönliche Beratung+48 453 584 042Montag bis Sonntag, 08:00–22:00 Uhr
Monomere für Farben, Harze und Kunststoffe · CAS 100-42-5

Styrol

Styrol ist auf dieser Seite als Stoffreferenz beschrieben. Die Angaben sind kein fertiges Sicherheitsdatenblatt und keine pauschale Einstufung jedes Produkts, das diesen Stoff enthält.

DE-Fachprüfung vor Indexierung erforderlich

Die Einstufung eines Gemischs mit Styrol hängt unter anderem von Konzentration, Stoffform, Verunreinigungen, anwendbaren Grenzwerten und den Daten des konkreten Lieferantenprodukts ab.

01

Identität und Stoffbezug

Neben der CLP-Einstufung sind Flüchtigkeit, Entzündbarkeit, Polymerisationsneigung und Inhibitorgehalt für reaktive Monomere wesentlich.

Deutscher NameStyrol
Englischer NameStyrene
CAS-Nummer100-42-5
EG-Nummer202-851-5
Indexnummer601-026-00-0
SummenformelIm Referenzdatensatz nicht bestätigt
Molare MasseIm Referenzdatensatz nicht bestätigt
SynonymeStyrene
02

Physikalisch-chemische Referenzdaten

Die Werte beschreiben den gespeicherten Referenzdatensatz. Handelslösungen, Reinheit, Temperatur und Messmethode können abweichen.

AggregatzustandIm Referenzdatensatz nicht bestätigt
FarbeIm Referenzdatensatz nicht bestätigt
GeruchIm Referenzdatensatz nicht bestätigt
Schmelz-/GefrierpunktIm Referenzdatensatz nicht bestätigt
Siedepunkt/-bereichIm Referenzdatensatz nicht bestätigt
FlammpunktIm Referenzdatensatz nicht bestätigt
DichteIm Referenzdatensatz nicht bestätigt
WasserlöslichkeitIm Referenzdatensatz nicht bestätigt
03

Harmonisierte Einstufung und zusätzliche Daten trennen

Harmonisierte Ebene

Aktuellen Eintrag einzeln prüfen

Der genaue Anhang-VI-/ECHA-CHEM-Eintrag, seine Noten, Stoffform und gegebenenfalls SCL oder M-Faktoren sind vor Verwendung zu bestätigen. Diese Seite bezeichnet nicht den gesamten Datensatz als harmonisiert.

Zusätzlicher Referenzdatensatz

Flam. Liq. 3; Acute Tox. 4; Skin/Eye Irrit.; Repr. 2; STOT RE 1

Gespeicherte H-Codes: H226, H315, H319, H332, H361, H372. Diese Angaben können harmonisierte und zusätzliche Selbstbewertungsdaten enthalten.

SCL

Der Referenzdatensatz enthält Hinweise zu stoffspezifischen Konzentrationsgrenzwerten. Wert, Gefahrenklasse, Stoffform und aktueller Anhang-VI-/ECHA-Eintrag müssen vor einer Berechnung gemeinsam bestätigt werden.

M-Faktor

Kein M-Faktor im Referenzdatensatz bestätigt.

ATE

Der Referenzdatensatz enthält toxikologische Zahlenwerte. Endpunkt, Expositionsweg, Einheit und Eignung als ATE müssen vor einer Berechnung anhand der Primärquelle bestätigt werden.

04

Im Referenzdatensatz gespeicherte Gefahrenhinweise

Die folgenden Codes beschreiben den gespeicherten Stoffdatensatz. Sie dürfen nicht ungeprüft auf ein Gemisch oder eine Handelslösung übertragen werden.

  • H226Flüssigkeit und Dampf entzündbar.
  • H315Verursacht Hautreizungen.
  • H319Verursacht schwere Augenreizung.
  • H332Gesundheitsschädlich bei Einatmen.
  • H361Kann vermutlich die Fruchtbarkeit beeinträchtigen oder das Kind im Mutterleib schädigen.
  • H372Schädigt die Organe bei längerer oder wiederholter Exposition.
05

Bedeutung für Gemische und das Sicherheitsdatenblatt

Die Einstufung eines Gemischs mit Styrol hängt unter anderem von Konzentration, Stoffform, Verunreinigungen, anwendbaren Grenzwerten und den Daten des konkreten Lieferantenprodukts ab.

Typische Anwendungen

  • Farben, Lacke, Harze und Kunststoffe
  • reaktiver Rohstoff oder Zwischenprodukt
  • Klebstoffe und Beschichtungen

Wichtige Unverträglichkeiten

  • Oxidationsmittel und Zündquellen
  • unkontrollierte Wärme oder Polymerisationsinitiatoren
  • ungeeignete Werkstoffe und fehlende Lüftung
Besonders relevante SDB-Abschnitte235789101114

Häufige Fehler bei Styrol

×Reinstoffdaten pauschal auf eine verdünnte Lösung übertragen
×den gesamten ECHA-Datensatz als harmonisierte Einstufung bezeichnen
×SCL, ATE oder M-Faktor ohne Gefahrenklasse und Quelle speichern
×Lieferantenqualität, Stabilisierung oder Verunreinigungen ignorieren
Kurz geklärt

Fragen zu Styrol

Hat jedes Produkt mit Styrol dieselben H-Sätze?

Nein. Die Einstufung des Produkts hängt von Konzentration, Form, weiteren Bestandteilen und den tatsächlichen Produktdaten ab.

Kann die CAS-Nummer allein die Einstufung bestimmen?

Nein. Sie unterstützt die Identifikation, ersetzt aber nicht die Prüfung von EG-/Indexnummer, Stoffform, Reinheit und anwendbaren Daten.

Wo prüfe ich die harmonisierte Einstufung?

Im aktuellen Anhang VI der CLP-Verordnung und in ECHA CHEM. Der genaue Eintrag einschließlich Noten und Grenzwerten ist maßgeblich.

Welche SDB-Abschnitte sind besonders betroffen?

Für dieses Stoffprofil sind insbesondere die Abschnitte 2, 3, 5, 7, 8, 9, 10, 11, 14 zu prüfen; je nach Produkt können weitere Abschnitte relevant sein.

Nächster Schritt

Diesen Stoff in einer Gemischbewertung verwenden?

Ein Referenzdatensatz ist der Anfang. Konzentration, Lieferantenqualität und das gesamte Produkt entscheiden über Abschnitt 2 und die Kennzeichnung.

Konto anlegenDirekt sprechen+48 453 584 042