Identität und Stoffbezug
Für organische Lösemittel müssen Flüchtigkeit, Flammpunkt, Viskosität, Verunreinigungen und das gesamte Lösemittelgemisch bewertet werden.
Physikalisch-chemische Referenzdaten
Die Werte beschreiben den gespeicherten Referenzdatensatz. Handelslösungen, Reinheit, Temperatur und Messmethode können abweichen.
Harmonisierte Einstufung und zusätzliche Daten trennen
Aktuellen Eintrag einzeln prüfen
Der genaue Anhang-VI-/ECHA-CHEM-Eintrag, seine Noten, Stoffform und gegebenenfalls SCL oder M-Faktoren sind vor Verwendung zu bestätigen. Diese Seite bezeichnet nicht den gesamten Datensatz als harmonisiert.
Flam. Liq. 3; Acute Tox. 4; Asp. Tox. 1; Skin Irrit. 2; Eye Irrit. 2; STOT SE 3; STOT RE 2; Aquatic Chronic 3
Gespeicherte H-Codes: H226, H304, H312, H315, H319, H332, H335, H373, H412. Diese Angaben können harmonisierte und zusätzliche Selbstbewertungsdaten enthalten.
Der Referenzdatensatz enthält Hinweise zu stoffspezifischen Konzentrationsgrenzwerten. Wert, Gefahrenklasse, Stoffform und aktueller Anhang-VI-/ECHA-Eintrag müssen vor einer Berechnung gemeinsam bestätigt werden.
Kein M-Faktor im Referenzdatensatz bestätigt.
Der Referenzdatensatz enthält toxikologische Zahlenwerte. Endpunkt, Expositionsweg, Einheit und Eignung als ATE müssen vor einer Berechnung anhand der Primärquelle bestätigt werden.
Im Referenzdatensatz gespeicherte Gefahrenhinweise
Die folgenden Codes beschreiben den gespeicherten Stoffdatensatz. Sie dürfen nicht ungeprüft auf ein Gemisch oder eine Handelslösung übertragen werden.
- H226Flüssigkeit und Dampf entzündbar.
- H304Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein.
- H312Gesundheitsschädlich bei Hautkontakt.
- H315Verursacht Hautreizungen.
- H319Verursacht schwere Augenreizung.
- H332Gesundheitsschädlich bei Einatmen.
- H335Kann die Atemwege reizen.
- H373Kann die Organe schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition.
- H412Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.
Bedeutung für Gemische und das Sicherheitsdatenblatt
Die Einstufung eines Gemischs mit Xylol hängt unter anderem von Konzentration, Stoffform, Verunreinigungen, anwendbaren Grenzwerten und den Daten des konkreten Lieferantenprodukts ab.
Typische Anwendungen
- Farben, Lacke, Klebstoffe und Harze
- Entfettung und Werkzeugreinigung
- Prozesslösemittel und Verdünnung
Wichtige Unverträglichkeiten
- Oxidationsmittel und Zündquellen
- unverträgliche Kunststoffe und Elastomere
- Arbeitsbereiche ohne geeignete Lüftung und Expositionskontrolle
Häufige Fehler bei Xylol
Fragen zu Xylol
Hat jedes Produkt mit Xylol dieselben H-Sätze?
Nein. Die Einstufung des Produkts hängt von Konzentration, Form, weiteren Bestandteilen und den tatsächlichen Produktdaten ab.
Kann die CAS-Nummer allein die Einstufung bestimmen?
Nein. Sie unterstützt die Identifikation, ersetzt aber nicht die Prüfung von EG-/Indexnummer, Stoffform, Reinheit und anwendbaren Daten.
Wo prüfe ich die harmonisierte Einstufung?
Im aktuellen Anhang VI der CLP-Verordnung und in ECHA CHEM. Der genaue Eintrag einschließlich Noten und Grenzwerten ist maßgeblich.
Welche SDB-Abschnitte sind besonders betroffen?
Für dieses Stoffprofil sind insbesondere die Abschnitte 2, 3, 7, 8, 9, 10, 11, 14 zu prüfen; je nach Produkt können weitere Abschnitte relevant sein.
Offizielle und primäre Quellen
- ECHA CHEM – Suche nach CAS 1330-20-7
- ECHA CHEM – CLH / Anhang VI
- EUR-Lex – aktuelle CLP-Fassung
- PubChem – Stoffidentität und Eigenschaften
Letzte Kontrolle des Quelldatensatzes: 2026-06-27.