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Isothiazolinone und Konservierungsmittel · CAS 2682-20-4

Methylisothiazolinon (MIT)

Methylisothiazolinon (MIT) ist auf dieser Seite als Stoffreferenz beschrieben. Die Angaben sind kein fertiges Sicherheitsdatenblatt und keine pauschale Einstufung jedes Produkts, das diesen Stoff enthält.

DE-Fachprüfung vor Indexierung erforderlich

Die Einstufung eines Gemischs mit Methylisothiazolinon (MIT) hängt unter anderem von Konzentration, Stoffform, Verunreinigungen, anwendbaren Grenzwerten und den Daten des konkreten Lieferantenprodukts ab.

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Identität und Stoffbezug

Bei Isothiazolinonen können sehr niedrige Konzentrationen für Sensibilisierung und Umweltgefahren relevant sein. Produktform und Wirkstoffgehalt müssen eindeutig sein.

Deutscher NameMethylisothiazolinon (MIT)
Englischer Name2-Methylisothiazolin-3-one
CAS-Nummer2682-20-4
EG-Nummer220-239-6
Indexnummernicht bestätigt / nicht anwendbar
SummenformelC4H5NOS
Molare Masse115.15 g/mol
Synonyme2-Methylisothiazolin-3-one, 2-metyloizotiazolin-3-on / MIT
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Physikalisch-chemische Referenzdaten

Die Werte beschreiben den gespeicherten Referenzdatensatz. Handelslösungen, Reinheit, Temperatur und Messmethode können abweichen.

AggregatzustandIm Referenzdatensatz nicht bestätigt
FarbeIm Referenzdatensatz nicht bestätigt
GeruchIm Referenzdatensatz nicht bestätigt
Schmelz-/GefrierpunktIm Referenzdatensatz nicht bestätigt
Siedepunkt/-bereichIm Referenzdatensatz nicht bestätigt
FlammpunktIm Referenzdatensatz nicht bestätigt
DichteIm Referenzdatensatz nicht bestätigt
WasserlöslichkeitIm Referenzdatensatz nicht bestätigt
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Harmonisierte Einstufung und zusätzliche Daten trennen

Harmonisierte Ebene

Aktuellen Eintrag einzeln prüfen

Der genaue Anhang-VI-/ECHA-CHEM-Eintrag, seine Noten, Stoffform und gegebenenfalls SCL oder M-Faktoren sind vor Verwendung zu bestätigen. Diese Seite bezeichnet nicht den gesamten Datensatz als harmonisiert.

Zusätzlicher Referenzdatensatz

Acute Tox.; Skin Corr.; Skin Sens.; Aquatic Acute/Chronic 1

Gespeicherte H-Codes: H301, H311, H314, H317, H330, H400, H410. Diese Angaben können harmonisierte und zusätzliche Selbstbewertungsdaten enthalten.

SCL

Der Referenzdatensatz enthält Hinweise zu stoffspezifischen Konzentrationsgrenzwerten. Wert, Gefahrenklasse, Stoffform und aktueller Anhang-VI-/ECHA-Eintrag müssen vor einer Berechnung gemeinsam bestätigt werden.

M-Faktor

Der Referenzdatensatz enthält einen Hinweis zum M-Faktor. Wert, Gefahrenkategorie und Primärquelle müssen vor der Gemischeinstufung gemeinsam bestätigt werden.

ATE

Der Referenzdatensatz enthält toxikologische Zahlenwerte. Endpunkt, Expositionsweg, Einheit und Eignung als ATE müssen vor einer Berechnung anhand der Primärquelle bestätigt werden.

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Im Referenzdatensatz gespeicherte Gefahrenhinweise

Die folgenden Codes beschreiben den gespeicherten Stoffdatensatz. Sie dürfen nicht ungeprüft auf ein Gemisch oder eine Handelslösung übertragen werden.

  • H301Giftig bei Verschlucken.
  • H311Giftig bei Hautkontakt.
  • H314Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.
  • H317Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
  • H330Lebensgefahr bei Einatmen.
  • H400Sehr giftig für Wasserorganismen.
  • H410Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.
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Bedeutung für Gemische und das Sicherheitsdatenblatt

Die Einstufung eines Gemischs mit Methylisothiazolinon (MIT) hängt unter anderem von Konzentration, Stoffform, Verunreinigungen, anwendbaren Grenzwerten und den Daten des konkreten Lieferantenprodukts ab.

Typische Anwendungen

  • Konservierung von Farben und Waschmitteln
  • Biozidwirkstoff in wässrigen Systemen
  • industrielle Konzentrate mit niedriger Dosierung

Wichtige Unverträglichkeiten

  • Reduktionsmittel und destabilisierende Basen
  • Prozesse ohne Kontrolle sehr niedriger Wirkstoffgehalte
  • unkontrollierte Freisetzung in die Umwelt
Besonders relevante SDB-Abschnitte237810111215

Häufige Fehler bei Methylisothiazolinon (MIT)

×Reinstoffdaten pauschal auf eine verdünnte Lösung übertragen
×den gesamten ECHA-Datensatz als harmonisierte Einstufung bezeichnen
×SCL, ATE oder M-Faktor ohne Gefahrenklasse und Quelle speichern
×Lieferantenqualität, Stabilisierung oder Verunreinigungen ignorieren
Kurz geklärt

Fragen zu Methylisothiazolinon (MIT)

Hat jedes Produkt mit Methylisothiazolinon (MIT) dieselben H-Sätze?

Nein. Die Einstufung des Produkts hängt von Konzentration, Form, weiteren Bestandteilen und den tatsächlichen Produktdaten ab.

Kann die CAS-Nummer allein die Einstufung bestimmen?

Nein. Sie unterstützt die Identifikation, ersetzt aber nicht die Prüfung von EG-/Indexnummer, Stoffform, Reinheit und anwendbaren Daten.

Wo prüfe ich die harmonisierte Einstufung?

Im aktuellen Anhang VI der CLP-Verordnung und in ECHA CHEM. Der genaue Eintrag einschließlich Noten und Grenzwerten ist maßgeblich.

Welche SDB-Abschnitte sind besonders betroffen?

Für dieses Stoffprofil sind insbesondere die Abschnitte 2, 3, 7, 8, 10, 11, 12, 15 zu prüfen; je nach Produkt können weitere Abschnitte relevant sein.

Nächster Schritt

Diesen Stoff in einer Gemischbewertung verwenden?

Ein Referenzdatensatz ist der Anfang. Konzentration, Lieferantenqualität und das gesamte Produkt entscheiden über Abschnitt 2 und die Kennzeichnung.

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