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Organische Lösemittel · CAS 67-64-1

Aceton

Aceton ist auf dieser Seite als Stoffreferenz beschrieben. Die Angaben sind kein fertiges Sicherheitsdatenblatt und keine pauschale Einstufung jedes Produkts, das diesen Stoff enthält.

Referenzdaten vorhanden – DE-Fachfreigabe offen

Die Einstufung eines Gemischs mit Aceton hängt unter anderem von Konzentration, Stoffform, Verunreinigungen, anwendbaren Grenzwerten und den Daten des konkreten Lieferantenprodukts ab.

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Identität und Stoffbezug

Für organische Lösemittel müssen Flüchtigkeit, Flammpunkt, Viskosität, Verunreinigungen und das gesamte Lösemittelgemisch bewertet werden.

Deutscher NameAceton
Englischer NameAcetone
CAS-Nummer67-64-1
EG-Nummer200-662-2
Indexnummer606-001-00-8
SummenformelC3H6O / CH3COCH3
Molare Masse58.08 g/mol
SynonymeAcetone, propan-2-one, dimethyl ketone
02

Physikalisch-chemische Referenzdaten

Die Werte beschreiben den gespeicherten Referenzdatensatz. Handelslösungen, Reinheit, Temperatur und Messmethode können abweichen.

AggregatzustandFlüssigkeit
Farbefarblos
GeruchIm Referenzdatensatz nicht bestätigt
Schmelz-/Gefrierpunktca. -94.7°C
Siedepunkt/-bereichca. 56.05°C
FlammpunktIm Referenzdatensatz nicht bestätigt
DichteIm Referenzdatensatz nicht bestätigt
Wasserlöslichkeitvollständig mit Wasser mischbar
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Harmonisierte Einstufung und zusätzliche Daten trennen

Harmonisierte Ebene

Aktuellen Eintrag einzeln prüfen

Der genaue Anhang-VI-/ECHA-CHEM-Eintrag, seine Noten, Stoffform und gegebenenfalls SCL oder M-Faktoren sind vor Verwendung zu bestätigen. Diese Seite bezeichnet nicht den gesamten Datensatz als harmonisiert.

Zusätzlicher Referenzdatensatz

Flam. Liq. 2; Eye Irrit. 2; STOT SE 3

Gespeicherte H-Codes: H225, H319, H336, EUH066. Diese Angaben können harmonisierte und zusätzliche Selbstbewertungsdaten enthalten.

SCL

Im Referenzdatensatz ist kein anwendbarer SCL bestätigt. Die aktuelle Stoffidentität und der ECHA-/Anhang-VI-Eintrag sind dennoch zu prüfen.

M-Faktor

Kein M-Faktor im Referenzdatensatz bestätigt.

ATE

Der Referenzdatensatz enthält toxikologische Zahlenwerte. Endpunkt, Expositionsweg, Einheit und Eignung als ATE müssen vor einer Berechnung anhand der Primärquelle bestätigt werden.

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Im Referenzdatensatz gespeicherte Gefahrenhinweise

Die folgenden Codes beschreiben den gespeicherten Stoffdatensatz. Sie dürfen nicht ungeprüft auf ein Gemisch oder eine Handelslösung übertragen werden.

  • H225Flüssigkeit und Dampf leicht entzündbar.
  • H319Verursacht schwere Augenreizung.
  • H336Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen.
  • EUH066Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder rissiger Haut führen.
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Bedeutung für Gemische und das Sicherheitsdatenblatt

Die Einstufung eines Gemischs mit Aceton hängt unter anderem von Konzentration, Stoffform, Verunreinigungen, anwendbaren Grenzwerten und den Daten des konkreten Lieferantenprodukts ab.

Typische Anwendungen

  • Farben, Lacke, Klebstoffe und Harze
  • Entfettung und Werkzeugreinigung
  • Prozesslösemittel und Verdünnung

Wichtige Unverträglichkeiten

  • Oxidationsmittel und Zündquellen
  • unverträgliche Kunststoffe und Elastomere
  • Arbeitsbereiche ohne geeignete Lüftung und Expositionskontrolle
Besonders relevante SDB-Abschnitte23789101114

Häufige Fehler bei Aceton

×Reinstoffdaten pauschal auf eine verdünnte Lösung übertragen
×den gesamten ECHA-Datensatz als harmonisierte Einstufung bezeichnen
×SCL, ATE oder M-Faktor ohne Gefahrenklasse und Quelle speichern
×Lieferantenqualität, Stabilisierung oder Verunreinigungen ignorieren
Kurz geklärt

Fragen zu Aceton

Hat jedes Produkt mit Aceton dieselben H-Sätze?

Nein. Die Einstufung des Produkts hängt von Konzentration, Form, weiteren Bestandteilen und den tatsächlichen Produktdaten ab.

Kann die CAS-Nummer allein die Einstufung bestimmen?

Nein. Sie unterstützt die Identifikation, ersetzt aber nicht die Prüfung von EG-/Indexnummer, Stoffform, Reinheit und anwendbaren Daten.

Wo prüfe ich die harmonisierte Einstufung?

Im aktuellen Anhang VI der CLP-Verordnung und in ECHA CHEM. Der genaue Eintrag einschließlich Noten und Grenzwerten ist maßgeblich.

Welche SDB-Abschnitte sind besonders betroffen?

Für dieses Stoffprofil sind insbesondere die Abschnitte 2, 3, 7, 8, 9, 10, 11, 14 zu prüfen; je nach Produkt können weitere Abschnitte relevant sein.

Nächster Schritt

Diesen Stoff in einer Gemischbewertung verwenden?

Ein Referenzdatensatz ist der Anfang. Konzentration, Lieferantenqualität und das gesamte Produkt entscheiden über Abschnitt 2 und die Kennzeichnung.

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