Identität und Stoffbezug
Aktivgehalt, Stabilisierung, pH und eine mögliche Freisetzung gefährlicher Gase sind bei chlorhaltigen Stoffen besonders sorgfältig zu prüfen.
Physikalisch-chemische Referenzdaten
Die Werte beschreiben den gespeicherten Referenzdatensatz. Handelslösungen, Reinheit, Temperatur und Messmethode können abweichen.
Harmonisierte Einstufung und zusätzliche Daten trennen
Aktuellen Eintrag einzeln prüfen
Der genaue Anhang-VI-/ECHA-CHEM-Eintrag, seine Noten, Stoffform und gegebenenfalls SCL oder M-Faktoren sind vor Verwendung zu bestätigen. Diese Seite bezeichnet nicht den gesamten Datensatz als harmonisiert.
Met. Corr. 1; Skin Corr. 1B; Eye Dam. 1; Aquatic Acute 1; Aquatic Chronic 1
Gespeicherte H-Codes: H290, H314, H400, H410, EUH031. Diese Angaben können harmonisierte und zusätzliche Selbstbewertungsdaten enthalten.
Der Referenzdatensatz enthält Hinweise zu stoffspezifischen Konzentrationsgrenzwerten. Wert, Gefahrenklasse, Stoffform und aktueller Anhang-VI-/ECHA-Eintrag müssen vor einer Berechnung gemeinsam bestätigt werden.
Der Referenzdatensatz enthält einen Hinweis zum M-Faktor. Wert, Gefahrenkategorie und Primärquelle müssen vor der Gemischeinstufung gemeinsam bestätigt werden.
Der Referenzdatensatz enthält toxikologische Zahlenwerte. Endpunkt, Expositionsweg, Einheit und Eignung als ATE müssen vor einer Berechnung anhand der Primärquelle bestätigt werden.
Im Referenzdatensatz gespeicherte Gefahrenhinweise
Die folgenden Codes beschreiben den gespeicherten Stoffdatensatz. Sie dürfen nicht ungeprüft auf ein Gemisch oder eine Handelslösung übertragen werden.
- H290Kann gegenüber Metallen korrosiv sein.
- H314Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.
- H400Sehr giftig für Wasserorganismen.
- H410Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.
- EUH031Entwickelt bei Berührung mit Säure giftige Gase.
Bedeutung für Gemische und das Sicherheitsdatenblatt
Die Einstufung eines Gemischs mit Natriumhypochlorit hängt unter anderem von Konzentration, Stoffform, Verunreinigungen, anwendbaren Grenzwerten und den Daten des konkreten Lieferantenprodukts ab.
Typische Anwendungen
- Desinfektion und Wasseraufbereitung
- Bleich- und Oxidationsprozesse
- Biozid- und technische Anwendungen
Wichtige Unverträglichkeiten
- Säuren, Amine und Reduktionsmittel
- organische oder leicht oxidierbare Materialien
- ungeeignete Behälter und Verunreinigungen, die Zersetzung fördern
Häufige Fehler bei Natriumhypochlorit
Fragen zu Natriumhypochlorit
Hat jedes Produkt mit Natriumhypochlorit dieselben H-Sätze?
Nein. Die Einstufung des Produkts hängt von Konzentration, Form, weiteren Bestandteilen und den tatsächlichen Produktdaten ab.
Kann die CAS-Nummer allein die Einstufung bestimmen?
Nein. Sie unterstützt die Identifikation, ersetzt aber nicht die Prüfung von EG-/Indexnummer, Stoffform, Reinheit und anwendbaren Daten.
Wo prüfe ich die harmonisierte Einstufung?
Im aktuellen Anhang VI der CLP-Verordnung und in ECHA CHEM. Der genaue Eintrag einschließlich Noten und Grenzwerten ist maßgeblich.
Welche SDB-Abschnitte sind besonders betroffen?
Für dieses Stoffprofil sind insbesondere die Abschnitte 2, 3, 5, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 14 zu prüfen; je nach Produkt können weitere Abschnitte relevant sein.
Offizielle und primäre Quellen
- ECHA CHEM – Suche nach CAS 7681-52-9
- ECHA CHEM – CLH / Anhang VI
- EUR-Lex – aktuelle CLP-Fassung
- PubChem – Stoffidentität und Eigenschaften
Letzte Kontrolle des Quelldatensatzes: 2026-06-27.